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    Einleitung Vegetativum CA-Phase Conflictolyse PCL-A Epi-Krise PCL-B
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    2. Biologisches Naturgesetz

    Jedes biologische Sonderprogramm ist zweiphasig, sofern der zugrunde liegende biologische Konflikt gelöst werden kann.

    Die
    Konfliktaktive Phase* sowie die Konflikt-Gelöste Phase haben jeweils spezifische Symptome und Eigenschaften und sind weitestgehend proportional.

    zweiphasigkeit krankheitsverlauf sonderprogramm krankheit sbs

    Die Zweiphasigkeit verläuft synchron in den Ebenen Psyche - Gehirn - Organ.

    3 ebenen synchron zweiphasigkeit sympathicoton vagoton psyche gehirn organ



    Ziemlich genau die Hälfte aller "Krankheiten", die wir früher kannten, kommen nur in der Konflikt-Gelösten Phase vor. Es sind also Heilungssymptome und keine "Krankheit" mehr in dem Sinne. Bekannte Heilungsphasen sind die Grippe, Fieber, Hautausschlag, Leukämie.

    *Gelb markierte Wörter offenbaren zumeist Zusatzinformationen, wenn man die Maus darüberhält.


    Das unwillkürliche Nervensystem / Vegetativum

    Um das 2. biologische Naturgesetz verstehen zu können, bedarf es einer kurzen Erläuterung des Normalzustandes.

    Unsere Tagesform wird von unserem unwillkürlichen Nervensystem gesteuert.
    Dieses Nervensystem, man nennt es auch Vegetativum, hat zwei Ausprägungen.

    Sonne
    Die normale Tagesphase ist die sogenannte "Sympathicotonie".
    Sonne
    Ihr Gegenspieler ist die "Vagotonie".

    Im Gesundzustand der "Normotonie", befindet sich unser Vegetativum im harmonischen Gleichklang.
    Siehe
    Abb.1: (unten)

    Vergleichbar mit unserer Atmung sind die beiden Schaltstellungen Sympathicotonie und Vagotonie im ständigen Wechsel und verdrängen einander jeweils gleichmäßig.

    Schläft man beispielsweise die Woche über nur sehr wenig, kann dies am Wochenende mit langem Ausschlafen nachgeholt werden. Hauptsache die Masse "über dem Strich" und "unter dem Strich" gleicht sich aus.
    (Die Zahlen von 20 bis -20, in den folgenden Abbildungen, sind nur beispielhafte Werte um die Stärke des Nervensystems grob anzugeben.)

    fas

    Sympathicotonie (Tagesphase)
    In der Sympathicotonie ist der Organismus in höchster Aktivität und Alarmbereitschaft.
    Dies bedeutet auf körperlicher Ebene:

    - Erhöhte Ausschüttung der Stresshormone
    - Hoher arterieller Blutdruck
    - Kalte Hautoberfläche
    - Nervöse Unruhe und die Unfähigkeit zur Entspannung
    - Hoher Puls
    - Ein - und Durchschlafstörungen, nur Etappenweiser Schlaf
    - Energiereserven werden verbraucht
    In dieser Phase wird der Kreislauf als "stabil" betrachtet, da Puls und Blutdruck auf hohem Niveau ablaufen.

    In der Psyche finden wir nun:
    - Erhöhte Reaktionsbereitschaft
    - Unfähigkeit zu Ablenkung und Entspannung

    s

    Vagotonie (Nachtphase)
    In der Vagotonie ist der Organismus in der Entspannung. Es wird regeneriert, Energiereserven wieder aufgefüllt.
    In der körperlichen Ebene heißt dies:

    - Verringerte Ausschüttung der Stresshormone
    - Niedriger arterieller Blutdruck
    - Warme Hautoberfläche
    - Körperliche Entspannung, Trägheit und Müdigkeit
    - Langsamer Puls
    - Einschlafstörung bis ca. 4 Uhr Morgens, danach Tiefschlaf bis in den Tag hinein
    - Ressourcen werden wiederhergestellt

    In der Psyche finden wir nun:
    - Psychische Entspannung und Ablenkungsfähigkeit. Man vermag ein Buch zu lesen u.a., wofür man in der Tagesphase. "keinen Nerv" hatte.

    s
    eutonie normotonie normalzustand vegetativum
    Zur Errinerung:
    Die 3 Ebenen, Psyche, Gehirn und Organ verlaufen stehts synchron.
    Ist z.B. die Organebene auf Stress eingestellt, findet dies auch in der Psyche statt. Sie werden sich niemals trennen.
    So können wir von einer Ebene auf die andere Schließen.

    -Von der
    Gehirnebene können wir zu 100% auf Psyche und Organ schließen (Hamersche Herde). Doch ein Erlernen des CT-Lesens erfordert mehrere Jahre Übung.

    -Von der
    Organebene können wir ebenfalls zu 100% auf das Gehirn und auf die Psyche rückschließen - wenn wir einen exakten Gewebebefund haben.

    -Von der
    Psyche kann man ebenfalls auf die anderen beiden Ebenen Rückschlüss ziehen - jedoch kann man diese Ebene nicht so einfach unter die Lupe nehmen, wie die anderen beiden, da es dort um die intimsten Gefühle eines Menschen geht, die er oft nicht bereitwillig äussert. Für einen sehr guten Therapeuten ist die psychische Ebene jedoch genauso aufschlussreich wie die anderen.
    as

    Ein "perfekter" Verlauf eines Sonderprogrammes sieht so aus:

    In den folgenden Abbildungen werden die einzelnen Stationen dessen beschrieben.
    as

    Siehe Abb.2:
    Konfliktaktive Phase

    Der biologische Konflikt (DHS) stürzt den Organismus nun in totalen Stress. Völlig unabhängig vom normalen Tag/Nacht-Rhythmus ist nun Dauer-Sympathicotonie.

    Organebene:
    -Erhöhte Stresshormonausschüttung
    -Erhöhter arterieller Blutdruck
    -Schneller Puls
    -Enggestellte Blutgefäße, dadurch kalte Extremitäten
    -Ruhelosigkeit, Nervösität, Ein- und Durchschlafstörungen
    -Spezifische Symptome die der Art des Konfliktthemas entsprechen

    Psyche:
    -Zwangsdenken um den Konflikt
    -Wahrnehmungsveränderung - man sieht alles durch die "konfliktive Brille"

    Gehirn:
    -In dem für den erlittenen Konflikt zuständigen Steuerungsrelais finden wir einen sog. "Hamerschen Herd" in aktiver Phase (siehe Abbildung rechts)

    Die Dauersympathicotonie hält an, bis der Konflikt gelöst werden kann!
    Durch den erhöhten Energieverbrauch in dieser Phase baut der Körper Reserven ab. Bei langen Laufzeiten zehrt der Betroffene aus und kann sogar an Auszehrung und schlußendlich Kachexie versterben!

    ACHTUNG: Zwei bestimmte Sonderprogramme, das des Thalamus und das der Nebennierenrinde, wirken auf den Hormonhaushalt, wodurch die Symptome anders erscheinen.
    Details hierzu bei den jeweiligen SBS im Lexikon.

    s


    konfliktaktive phase ca

    hamerscher herd

    Siehe Abb.3:
    Konfliktlösung

    Durch die Konfliktlösung kehrt sich das unwillkürliche Nervensystem schlagartig in die Nachtphase um. Die folgenden Erscheinungen sind prägend für gesamte Heilungsphase.

    Dies bedeutet auf organischer Ebene:
    -Verringerte Ausschüttung von Stresshormonen
    -Niedriger Blutdruck und warme Hautoberfläche
    -Langsamer Puls
    -Müdigkeit, Abgeschlagenheit
    -Guter Appetit
    -Fieber

    In der Psyche:
    -Entspannung, Ablenkungsfähigkeit

    Im Gehirn:
    -Hamerscher Herd in Reparatur, d.h., nun schwellen die Gliazellen im Bereich des HH an, indem sie Wasser aufnehmen.
    Diese Hirnschwellung dient der Regeneration des Hirngewebes, kann aber, je nach Größe und Dauer, Hirnsymptome wie Kopfschmerz und Schwindel machen.

    konfliktlösung cl conflictolyse

    Siehe Abb.4:
    Heilungsphase-A

    Dies bedeutet, dass der Körper jetzt die Regenerationsarbeit beginnt.
    Das vom Konflikt betroffene Organ wird auf seine spezifische Art und Weise repariert (Abbau von Tumoren, Wiederauffüllen von Gewebslöchern, Widerherstellung von Funktionssenkungen...)

    Im Gehirn gibt es nun, an der speziellen Stelle an welcher der Konflikt interpretiert wurde, eine Einlagerung von Gehirnwasser.
    Dies nennt man das intrafocale Ödem.

    Dieser Prozess wird als "Heilungsphase" bezeichnet, diese Bezeichnung besagt aber nicht, dass nun alles in Ordnung wäre.
    Je nach Ausmaß des Gehirnprozesses, kann diese Phase sogar sehr gefährlich werden und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

    Diese Phase (Heilungsphase-A) dauert in der Regel etwa halb so lange an wie die Konflikt-aktive Phase (Konfliktaktive-Phase), maximal jedoch 3 Wochen. Erfahrungswerte zeigen aber, dass durch Rezidive (Erklärung später) zumeist eher eine Dauer von 6 Wochen zustande kommt.

    Das Ende der Heilungsphase-A-Phase wird durch den Beginn der epileptischen oder epileptoiden Krise (Epi-Krise) eingeleitet.

    Sehr wichtig für den Verlauf der Schwellung ist das Programm der Nierensammelrohre. Wenn jenes parallel zu einer Heilungsphase aktiv ist, werden alle Schwellungsprozesse deutlich größer, und somit schmerzhafter und evtl. gefährlicher.
    s
    heilungsphase pcl pcl-a pcla

    Siehe Abb.5:
    Epi-Krise

    Am Ende der Heilungsphase-A, sofern das vom Konflikt betroffene Gehirnareal ausreichend repariert wurde, leitet der Körper das Ende der Ödemphase ein.

    Dies geschieht, indem schlagartig auf vollkommenen Stress umgeschaltet wird, meistens aus der tiefen Entspannung heraus.

    Durch diese Umschaltung in absoluten Stress wird das im Gehirn und am jeweiligen Organ befindeliche Ödem ausgepresst und in das harnableitende System geleitet.
    Dies nennt man auch Schlaganfall.

    Da alle Ebenen sychron verlaufen ist jetzt psychisch wieder vollkommenes Stressdenken, der Konflikt wird im Zeitraffer noch einmal durchlebt, obwohl er eigentlich schon gelöst ist.

    Organisch herrscht starke Sympathicotonie, das bedeutet kalten Schweiß, kalte Extremitäten, schnellen Puls und hohen Blutdruck.

    Durch das Auspressen des Ödems im Gehirn kann es zu zusätzlichen Phänomenen wie Krampfanfällen oder Ohnmacht kommen. Die Art des Krisen-Phänomens hängt vom erlittenen Konflikt und dessen Steuerungsrelais im Gehirn ab.

    Typische Epi-krisen-Symptome sind der Herzinfarkt, Niesen, Krämpfe, Absence,Erbrechen...
    Epi-Krisen sind generell jene Symptome die sehr plötzlich auftreten.
    Die Gefahr in der Krise geht jedoch zumeist vom Hirnödem, vom Schlaganfall, aus. Ein Herzinfarkt an sich ist dabei nicht von belangen, nur das Geschehen im Kopf.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Epileptoiden Krise geht der Organismus in die Heilungsphase-B über.

    epikrise epileptoide epileptische

    Siehe Abb.6:
    Heilungsphase-B

    Im Anschluß an die Epileptoide Krise, mit Übergang in die Heilungsphase-B, erfolgt die sogenannte "Pinkelphase". Jetzt wird das Ödem, welches in der Krise aus Gehirn und Organ geschwemmt wurde, über die harnableitenden Wege ausgeschieden.

    Diese Pinkelphase geht nahtlos in eine weitere Vagotonie, die Heilungsphase-B über.
    Jetzt kann sich der Körper nach der eben erlebten, stressigen Krise wieder entspannen.
    Die Extremitäten werden wieder warm, in der Psyche kehrt wieder Entspannung ein, und im Gehirn wird wiederum repariert, was wieder zu Gehirnsymptomen führen kann, die diesmal jedoch schwächer sind, da das Ödem ja bereits abgeleitet wurde.

    Die Heilungsphase-B bringt die Heilung schließlich zu Ende, so dass die Gesamt-Heilungsphase in ihrer Intensität und Dauer der Gesamtintensität und Dauer der Konfliktaktiven-Phase entspricht (Die Fläche über und unter der Linie hebt sich gegenseitig auf).

    Mit Abschluß der Heilungsphase-B kehrt der Organismus wieder in die Normotonie, den Normalzustand, zurück.

    heilungsphase pcl pcl-b pclb

    Siehe Abb. 7:
    Komplett


    Zusammengefasst sieht so ein "perfekter" Sonderprogramm-verlauf mit Konfliktlösung und Durchstehen der Heilungsphase aus.

    In der Realität wird es wohl niemals so perfekt ablaufen. Die noch folgenden Beispiele werden einige mögliche Verläufe erläutern.
    Doch mit den bis hierhin erklärten Angaben, kann man sich theoretisch schon alles selbst herleiten.

    zweiphasigkeit konfliktverlauf

    Gesetze
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    Im Folgenden werden noch einige Variationen des "normalen" Konfliktverlaufs beschrieben.
    asd

    Siehe Abb.8:
    Konfliktaktivitäts-Variation:
    Kachexie

    Aktiver Konflikt ohne Minderung der Konfliktintensität und ohne Lösung.

    Kann ein biologischer Konflikt über lange Zeit weder gelöst, noch in seiner Intensität gemindert werden, verbraucht der Organismus in diesem Dauerstreß allmählich all seine Energiereserven, was, wenn dies nicht verhindert werden kann, zur langsamen Auszehrung führt.

    Bleibt dieser Zustand bestehen, droht die Gefahr, an Entkräftung zu sterben! (Kachexie)

    (Die Abbildung ist übertrieben dargestellt. In der Realität kriegt die Person natürlich ein wenig Schlaf und Vagotonie)

    Achtung: 12 Monate sind ein beispielhafter Wert. Es lassen sich keine genauen Aussagen darüber treffen, wann man an Auszehrung stirbt, da es von zu vielen Faktoren abhängig ist.

    Niemand soll jetzt Angst bekommen an Kachexie zu sterben. Denn im Normalfall läuft es wie im nächsten Beispiel ab.

    kachexie

    Siehe Abb.9:
    Konfliktaktivitäts-Variation: "Hängend aktiv"

    Aktiver Konflikt mit Minderung der Konfliktintensität "Hängend aktiv".

    Unter Umständen kann ein biologischer Konflikt zwar nicht gelöst werden, aber man kann sich mit dem Zustand abfinden, wodurch er in seiner Intensität und Stärke abgemindert wird.

    Dies führt zu einer "Transformation" des Konfliktes.

    Er ist zwar noch aktiv, jedoch hat man gelernt damit zu leben. Durch die geminderte Intensität ist auch der psychische Einfluss und das jeweilige Organgeschehen gehemmt.
    Man ist zwar nicht gesund, kann jedoch damit leben.

    (Die Abbildung ist übertrieben dargestellt. In der Realität kriegt die Person ein wenig Schlaf und Vagotonie; jedoch weniger als normal, durch die gegebene Grund-Sympathicotonie.

    heruntertransformiert hänged aktiv

    Siehe Abb.10:
    Konfliktaktivitäts-Variation: Konstellation

    Liegt ein aktiver Konflikt in den sog. "Revierbereichen" der Großhirnrinde vor, und es kommt ein zweiter auf der gegenüber liegenden Gehirnseite hinzu, sind diese beiden Konflikte in "Konstellation".

    Dies bedeutet in diesem Gehirnbereich, dass die beiden Organprozesse sich in ihrere Konfliktstärke gegenseitig mehr oder weniger ausbremsen (in dieser Grafik nicht zu sehen), die psychischen Veränderungen aber noch stärker zunehmen!

    In allen anderen Gehirnbereichen kommt es ebenfalls zu starken psychischen Veränderung, hier läuft das Organgeschehen jedoch ungebremst weiter.

    Sehen sie dazu unsere Sonderseite zu den Konstellationen.
    konstellation

    Siehe Abb.11:
    "Hängende Heilung"

    Befindet man sich in einer Heilungsphase eines biologischen Konfliktes, besteht die Möglichkeit, dass man, ohne einen echten neuen Konflikt zu erleiden, meist wegen Umgebungsumständen in den aktiven Konflikt zurückfällt.

    Dies kann durch Träume, Örtlichkeiten o.ä. zustande kommen. (Siehe Schienen bzw Allergien im 1. Gesetz; wer jenen Teil im 1. Gesetz übersprungen hat kann jetzt wieder dorthin zurückgehen, da nun die Verständnisgrundlagen gelegt sind)

    Im Endeffekt bedeutet dies, dass man sehr lange Zeit in der Heilungsphase verbringt, da jeder Regenerationsansatz immer wieder von einer aktiven Phase unterbrochen wird.

    Man erleidet Rezidive/Rückfälle. Die kurzen Phasen "über dem Strich" bringen wieder die Symptome der Konfliktaktivität mit sich.

    hängende heilung rezidive

    Siehe Abb.12:
    "Mehr-zyklisch"

    Befindet man sich in einer Heilungsphase eines biologischen Konfliktes, besteht die Möglichkeit, während des Heilungsverlaufes echte Konfliktwiederholungen zu haben, so dass man immer wieder in eine echte Konfliktaktivität kommt, die jeweils wieder einer eigenen Lösung bedarf (in der hängenden Heilung ist der Rückfall automatisch gelöst, wenn man wieder aus der Situation heraus ist; man löst also nicht aktiv etwas).

    Typisch ist dies durch Konfliktsituationen, die regelmäßig auftreten können, wie Schule, Arbeit etc.

    mehrzyklisch

    Siehe Abb. 13:
    Medikamenteneinwirkung - A


    Die Sympathicotonie kann durch Medikamente gehemmt werden, z.B. Beta-Blocker.

    Die Symptome der aktiven Phase werden gleichsam gehemmt.

    Es ist im Grunde nicht gut dies zu tun, denn man schränkt seine eigene Kraft ein, mit der man den Konflikt lösen könnte.

    Denkbar wäre es, dies zu tun, wenn man dauer-sympathicoton ist, siehe Abb. 8, aber damit wäre man ein Leben lang medikamentenabhängig.
    Gängiger Missbrauch beruht darauf, einen "zu" hohen Blutdruck zu senken, der ja nur Ausdruck von Konfliktakvitität ist und selbst keine Gefahr darstellt.

    Typische Müdemacher (Parasympathomimetika) sind: Carbachol, Pilocarpin, Arecolin, Anticholium®, Exelon®, ACE-Hemmer, Beta-Blocker, Alkohol, Baldrian, Cannabis, Beruhigungsmittel

    medikamenteneinwirkung wirkung vagoton sympathicoton Parasympathomimetika sympathomimetika

    Siehe Abb. 14:
    Medikamenteneinwirkung - B


    Die Vagotonie/Heilungsphase kann durch Medikamente gehemmt werden, z.B. Cortison.
    Die Symptome der Heilungsphase werden gleichsam gehemmt.

    Ergibt sich in der aktiven Phase eine Konfliktmasse von 10x10 (=100), wird sie sich auf normalem Wege gleichsam in der Heilungsphase verteilen.

    Hemmt man nun mit Medikamenten die Stärke der Heilung, wird sie dementsprechend länger. Es ergibt sich in unserem Beispiele eine Konfliktmasse von 5x20 (=100).

    Somit sind beide Phasen ausgeglichen, und man musst zwar länger warten, hatte aber nicht so sehr unter den Symptomen zu leiden.

    Typische Muntermacher (Sympathomimetika) sind: Koffein, Cortison, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, VitaminC, Aspirin, Ritalin...
    Andere Maßnahmen sind Sport oder z.B. Erotik.

    Die Gegner der Neuen Medizin werden sagen "Gesundwerden durch Pornogucken in der Todessekte". Komm Aribert, das ist ein Quote wert!
    Natürlich nicht, aber es kann durch Erregung die Symptome lindern, während sie dann aber auch länger andauern.
    Aber nur gucken, nicht praktizieren! Sex macht noch sympathicotoner.

    (Sehr rechteckige Darstellung der Phasen zur besseren Verdeutlichung)

    medikamenteneinwirkung wirkung vagoton sympathicoton Parasympathomimetika sympathomimetika

    Siehe Abb. 15:
    Medikamenteneinwirkung - C


    Das gleiche wie im Beispiel davor, nur dass zu viel Arznei eingenommen wird.
    In diesem Fall "drückt" man sich aus der Heilungsphase wieder hoch über den Strich, baut neue Konfliktmasse auf, die man dann unter dem Strich wieder "absitzen" muss, wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt.

    Während man über dem Strich ist, verschwinden die Symptome der Heilung, und jene der aktiven Phase kommen wieder.
    Man bleibt, je nach Wirkdauer des Medikaments, entsprechend lange über dem Strich, und erst wenn die Wirkung nachlässt, kann die Heilung wieder weitergehen.

    Drückt man sich wieder und wieder über den Strich, wenn die Heilung anfängt, wird der Zustand chronisch, bis man ihn einmal in seiner Gänze "aussitzt". Dh, es kommen ständig wieder die Heilungssymptome über lange Zeit hinweg, und man nimmt immer wieder ein Medikament um sie zu unterdrücken (oder in diesem Bild: hochdrücken).

    In dem Moment wo man organisch wieder "über dem Strich" ist, folgt logischerweise auch die Psyche, da die 3 Ebenen stets synchron verlaufen, somit ist das Zwangsdenken um den Konflikt wieder vorhanden, obwohl der Konflikt eigentlich gelöst ist.

    medikamenteneinwirkung wirkung vagoton sympathicoton Parasympathomimetika sympathomimetika

    Siehe Abb. 16:
    Gemischte Innervation


    Eine weitere Möglichkeit gibt es, wenn der Patient während eines bereits in Lösung befindlichen Konflikts, einen weiteren, neuen Konflikt hinzu erleidet, z.B. durch die Diagnose.

    Nun ist er zwar einerseits in Vagotonie, andererseits jedoch in Sympathicotonie. Dies führt keineswegs zu einem "Gesundzustand", da sich dies ja nich am gesunden Tag-Nacht-Rhytmus orientiert.
    Diesen Verlauf bezeichnet man als "gemischte Innervation", da hier beide Teile, Sympathikus und Vagus, vorliegen.

    gemischte innervation

    Es gibt noch eine Menge mehr "Sonderzustände", die ggf. zu einem späteren Zeitpunkt hier noch hinzugefügt werden. Doch es sollte jetzt ein grobes Verständnis für die Vorgänge vorliegen. Keine Sorge, wenn es nicht direkt verstanden wird. Es ist anfangs verwirrend und muss mehrmals gelesen oder gehört worden sein.

     

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