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    Leber

    Organbeschreibung
    Die Leber (Hepar) ist die größte Drüse im menschlichen Körper und das zentrale Verdauungsorgan.

    Die Nährstoffe, die im Dünndarm aufgenommen werden, gelangen in die Leber und werden in Glykogen umgewandelt und dort gespeichert.
    CA

    Gleichzeitig produziert die Leber den Verdauungssaft Galle, der zur Fettverdauung dient. Giftstoffe werden ebenfalls in der Leber gefiltert und zusammen mit der Galle in den Zwölffingerdarm abgegeben.


    Konfliktinhalt - Ursache
    Biologischer Konflikt:
    "Verhungerungs-konflikt", Angst zu verhungern.

    Beim Menschen meistens eine finanziell-existenzielle Situation, oder ganz direkt in Folge von Ängsten um die Verdauung, z.B. bei Diagnose Darmkrebs
    ("Jetzt muss ich verhungern, weil keine Nahrung mehr durch meinen Darm passt"), was dann früher als "Metastase" des Darmkrebses angesehen wurde.
    CA

    Der Konflikt dreht sich hier quasi zentral um die Energieversorgung und alles was hierfür notwendig ist.
    Typisch sind unbewusste Aussprüche wie "Jetzt müssen wir verhungern".

    Interessanterweise ist das Leberzell-Karzinom bei Naturvölkern, die sich hauptsächlich aus ihrer Umgebung ernähren, wie z.B. bei den Inuit, sehr selten.

    Die Leber reagiert häufig als Folgekonflikt auf schlimme Diagnosen, die Arbeitsunfähigkeit und Armut in Aussicht stellen.

    Auch wenn man einen größeren Konflikt damit empfindet nicht die Nahrung zu bekommen die man gewöhnt ist. Alkoholiker haben dadurch auch oft Lebergeschehen.


    Konfliktaktive Phase

    Mehrfunktion des Lebergewebes, d.h. mehr Gallensekretion und mehr Speicherungsfähigkeit. Gleichzeitig Aufbau des Leberzell-Gewebes um die Speicherkapazität zu erhöhen.
    CA


    In dieser Phase erfolgt meist erst sehr spät eine Diagnose, da das Gewebe voll funktionsfähig ist und erst bei großer Raumforderung Symptome macht.

    Ab ca. 4 Monate Konfliktaktivität verspürt der Patient erste Schmerzen.


    Heilungsphase - A
    Lokale Aufquellung des Gewebes.

    Je nach Konfliktdauer und wenn der Patient zu Wassereinlagerung neigt, kann es zur Riesenleber (Hepatomegalie) mit schmerzhafter Leberkapselspannung führen.
    PCL-A

    Jetzt erfolgen viele Diagnosen.
    Durch die Schwellung kann es zum Anstieg der Leberwerte kommen, was als Leberversagen angesehen werden kann.
    Besitzt der Patient Tuberkulose-Mikroben, beginnt der Tumor zu verkäsen.

    Symptomatisch äußert sich dies durch Nachtschweiß, nun könnte eine Amyloidose oder Lebertuberkulose diagnostiziert werden. Trotz Vagotonie (Schlaffheit/Nachtrhythmus) hat der Patient wenig Appetit.

    Eiweißreiche, leichte Kost ist vorzuziehen, da durch die Lebertuberkulose viele Humanalbumine verloren gehen.


    Epi-Krise
    Das Ödem geht ab, die Leber zieht sich zusammen.

    Bei großen Prozessen spricht man von einer Leberzirrhose.
    EPI

    Symptomatisch scheint es dem Patienten besser zu gehen.



    Heilungsphase - B
    Das Gewebe quillt wieder leicht auf, die Wiederherstellung des Lebergewebes schreitet fort.
    PCL-B

    Die Leber kehrt langsam wieder zur normalen Funktion zurück.


    Biologischer Sinn
    Der biologische Sinn dieses Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammes liegt in der Konfliktaktiven-Phase.

    Findet beispielsweise eine Antilope in der Wüste keine feste Nahrung mehr, tickt für sie die Uhr, denn ohne Nahrung kann sie nicht leben.
    PCL-B

    Würde es sich um einen Menschen handeln, könnte dieser, im Falle eines Verhungerungs-Konfliktes, ohne feste Nahrung bei ausreichend Wasser für ca. 40 - 50 Tage überleben.

    Das Leber-Sonderprogramm verlängert diese Zeitspanne und erhöht somit die Chance, auf ausreichend Nahrung zu stoßen.

    Gleichzeitig sorgt die obligate Sympathicotonie (Aktivität/Tagesrhythmus) dafür, dass nun keine Zeit mehr mit Ruhepausen verschwendet wird, sondern das Individuum nur noch nach Nahrung sucht.

    Würde die Antilope nach 40 oder 50 Tagen trotzdem verhungern, könnten wir trotz allem keinen Lebertumor feststellen, da die spezifische Zellteilungsrate der Leber zu gering ist, um in dieser Zeit einen Tumor wachsen zu lassen.

    Beim Menschen verläuft dieses Sinnvolle Biologische Sonderprogramm oft unbiologisch.

    Hier ist der Auslöser oft eine finanzielle Pleitesituation oder eine schlimme Diagnose bezüglich des Verdauungstraktes.

    Der Unterschied zur Verhungerungssituation im Tierreich ist, dass der Patient hier nicht innerhalb von 50 Tagen an der Konfliktsituation versterben kann.

    Die Folgen sind klar: Läuft das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm in der konfliktaktiven-Phase länger, kann sich ein manifester Tumor bilden - der im Tierreich quasi nie vorkommt, da die Verhungerungs-Situation weitaus gefährlicher ist und zum Tod führt, bevor der Tumor sehr groß werden kann.


    Komplikationen
    In der konfliktaktiven-Phase ist das größte Problem, dass der Prozess sehr lange unbemerkt bleiben kann und hierdurch sehr umfangreich wird.

    Typisch ist, dass der Leber-Konflikt bei Diagnosestellung noch bestärkt wird und die meisten Eingriffe (chirurgisch, chemisch) quasi erfolglos sind, da die Leber eine sehr gute Regenerationsfähigkeit hat (Prometheus-Effekt).

    PCL-B

    Schmerzhaft wird das Leber-SBS erst, wenn es umliegende Strukturen abdrückt oder die Leberkapsel gespannt wird. Besonders gefährlich ist ein mechanischer Stau der Pfortader, was zur Folge hat, dass Nährstoffe aus dem Dünndarm nicht mehr in die Leber gelangen.

    In der Heilungs-Phase ist vor allem gefährlich, dass der Körper zwar einerseits eine stark energieverbrauchende Heilung macht, der Patient aber wegen der Betroffenheit der Leber kaum Appetit und schlechte Verdauung hat.
    Diäten und Hungerkuren sind in diesem Moment sehr gefährlich!


    Besonderheiten
    Ein einzelner Leber-Rundherd entspricht meist einem Stellvertreterkonflikt für eine andere Person um die man sich, dem Konflikt entsprechende, Sorgen macht.

    PCL-B

    Ist der Patient selbst vom Konflikt betroffen, erleidet er multiple kleine Rundherde (siehe Konfliktaktive-Phase).


    Frühere Interpretationen und Missverständnisse
    Alkoholiker bekamen nicht etwa "Leberkrebs" wegen des Alkohols, sondern wegen des Verhungerungskonfliktes, wenn man ihnen den Alkohol wegnahm. Da sie den Alkohol als einen überlebenswichtigen Stoff wahrnehmen, glauben sie verhungern zu müssen, wenn er ihnen nicht zur Verfügung steht.


    PCL-B

     






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    Hirn
    Lage des Relais im Stammhirn

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    Keimblattzugehörigkeit
    GelbInneres Keimblatt (Entoderm)
    GelbÄusseres Keimblatt (Ektoderm)





     

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