Bevor man mit den Erklärungen zum Verdauungstrakt beginnen kann, müssen erst noch einige Grundlagen gelegt werden:
Im Rachen haben die linken und rechten Drüsen unterschiedliche Konfliktinhalte. Details dazu in der nächsten Box. Das schlüssigste Erklärungsmodell, wie es dazu kam, bildet die ursprüngliche archaische Ringform.
Nach dieser gab es früher nur einen Schlund, durch den die Nahrung aufgenommen wurde und - nach Durchlaufen des Magen-Darm-Trakts - ausgeschieden wurde.
Dies ist eine rein schematische Darstellung dieses Prinzips:

Später erfolgte ein Aufriss am Ende des Darms, an dem wir heute unsere Exkremente ausscheiden.
Der übriggebliebene Teil des ausführenden Schenkels, die linke Hälfte des Rachens, reagiert somit noch immer auf die Ausscheidung.
Hier eine rein schematische Abbildung dieses Aufrisses:

Die Drüsen der linken Hälfte des Rachenraumes sind somit noch immer für Ausscheidungen zuständig.
Dies wird vorallem deutlich durch die Verteilung der jeweiligen Steuer-Relais im Stammhirn.
Man erkennt den Kreislauf, in dem die Anordnung der Organe genau der im Verdauungstrakt entspricht (1. bis 16.)
Und man sieht die Relais für die Drüsen der linken Rachenhälfte liegen alle linkshirnig (16.), und die der rechten Rachenhälfte alle rechts (1.).
Der Pfeil zeigt die "Brockenrichtung":

(Viele Relais und Beschreibungen wurden der Einfachheit halber aus der Grafik entfernt)
| Eine weitere Beobachtung, die die These der archaischen Ringform stützt, ist die Verteilung des vegetativen Nervensystems am Rückenmark. Die sympathicotonen (Sympathikus) Funktionen liegen alle in der Mitte. Die Vagotonen (Vagus) an den Rändern, quasi bei Rachen und Rektum. Es ist vorstellbar, dass auch dort Rachen und Rektum ursprünglich ringförmig zusammen gehörten. |
![]() |
Eventuell interessanter Link von Wikipedia: Urmünder
Aus der ursprünglichen archaischen Ringform ergeben sich folglich die unterschiedlichen Konfliktinhalte der entodermalen Drüsen des Rachens.
Die rechte Rachenhälfte steht somit für begehrenswerte "Brocken", die man haben will.
Die linke Hälfte steht für "Brocken", die man loswerden will, bzw unangenehme Situationen aus denen man schadlos hinaus will. Es geht um "Brocken", die keinen nährenden Nutzen mehr haben, da es dort biologisch nur noch um Exkremente geht, die es durch erhöhte Sekretion (siehe nächste Box) schneller loszuwerden gilt.

![]() |
Sensorik Das unbewusste Überprüfen der chemischen Zusammensetzung des "Brockens" auf seine Nutzbarkeit. Z.B. ob er nährstoffreich oder giftig ist. Konflikt einen "Brocken" nicht analysieren können. |
![]() |
Motorik Die Beförderung des "Brockens" durch den Verdauungstrakt mittels der glatten Muskulatur. Konflikt einen "Brocken" nicht weiterbefördern können. |
![]() |
Sekretion Das Beimischen von Verdauungssäften um den "Brocken" schlüpfriger zu machen, zu zerkleinern oder zu verdauen. Konflikt einen "Brocken" nicht genügen einspeicheln, auseinandernehmen oder verdauen können. |
![]() |
Resorption Das Ziehen von Nährstoffen aus dem "Brocken", die durch die Zellmembran ins Blut aufgenommen werden, um sie im Körper zu verwenden. Konflikt keine(n) Nährstoffe/Nutzen aus einem "Brocken" ziehen können. |
![]() |
Exkretion |
![]() |
Hormonproduktion Produktion von Hormonen Konflikt bezüglich der speziellen Hormonbefähigung |
Für alle 6 Qualitäten gilt:

- In der aktiven Phase gibt es die sinnvolle Funktionssteigerung.
- In der Heilungsphase-A gibt es wegen der Schwellung im Hirnrelais oder lokalen Schwellungen eine Unterfunktion.
- In der Epi-Krise gibt es nochmals die gleiche Funktionssteigerung, wie in der aktiven Phase, nur stärker.
- In der Heilungsphase-B gibt es wieder eine leichte Unterfunktion, die sich daraufhin normalisiert.
Funktionsänderung und Zellwachstum
Zwischen diesen beiden gilt es zu unterscheiden:

Direkt nach dem biologischen Konflikt (DHS) arbeiten die betroffenen Zellen an ihrere Maximalkapazität, es gibt eine umgehende Funktionsverstärkung.
Das Zellwachstum geschieht als Folge der hohen Belastung der Zellen, um der zu verrichtenden Arbeit Rechnung tragen zu können.
Das Wachstum geschieht mitotisch (1 > 2 > 4 > 8 > 16...), beginnt also sehr langsam, wird bei andauernder Konfliktaktivität erst nach Wochen bzw. Monaten überhaupt sichtbar und geschieht dann zunehmend schneller.
In der Natur gibt es demzufolge eigentlich kein Zellwachstum, da die Prozesse für kurze Laufzeiten (Sekunden, Minuten, Stunden, selten Tage) ausgelegt sind. Lediglich in unserer Gesellschaft können Konflikt so lange aktiv sein, ohne gelöst zu werden. Das Tier in der Natur stirbt, wenn der Konflikt nicht gelöst wird. Z.B. durch Verhungern oder getötet werden.
Bei der Funktionssteigerung und dem Zellwachstum geht es stets nur um die Zellen der konfliktiv betroffenen Qualität. Beispiele am Ende der Seite.
Bei Organen mit resorptiver und sekretorischer Qualität gibt es dementsprechend unterschiedliche Arten von Zellwachstum:
-Sekretorische und hormonproduzierende Zellen wachsen Blumenkohlartig.
-Resorptive Zellen wachsen flächig.
-Die glatte Muskulatur (Motorik) macht Zellwachstum (Myom) und Funktionsveränderungen.
Stichworte, Details kommen später:
Speicheldrüsen, Mandeln, Mundschleimhaut, Rachen - Sekretion
(Nase?) Zunge - Sensorik (Brocken auf Zusammensetzung analysieren)
Speiseröhre - bisschen Sekretion, Motorik (Weiterschieben)
Magen -
Sekretion (Säure, Chemisch zersetzen), Motorik (Nahrung durchmischen)
Zwölffingerdarm (Duodenum) -
Sekretion, Motorik (Weiterschieben), Resorption (bissel Wasser rausgesaugt)
Leber - Sekretion (Galle), Exkretion (Billirubin, Giftstoffe), bisschen Resorption (Nährstoffe im Darm gehen ins Blut und werden in Leber gespeichert, Glykogen damit im Notfall Zucker gebildet werden kann)
Bauchspeicheldrüse - Sekretion (Enzyme)
Dünndarm (Ileum & Jejunum) - Resorption, Motorik (Weiterschieben)
Dickdarm (inkl. Appendix
und Blinddarm) - Resorption (Wasser aus Brocken ziehen), Motorik (Weiterschieben)
Rektum
- Motorik, Sekretion (Stuhl mit Schleimschicht überziehen)
Nierensammelrohre - Resorption








